Max Bill

 
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Max                            Bill                                                         - Olympische Spiele
Max Bill
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Biografie Kunstmarkt/Service Literatur Impressum
Max Bill

Winterthur/Schweiz 1908
- Berlin 1994


Max Bill absolviert zunächst von 1924-27 eine Silberschmiedlehre an der Kunstgewerbeschule in Zürich. Anschließend absolviert er sein Studium am Bauhaus in Dessau als Schüler u.a. von Josef Albers, Wassily Kandinsky und Paul Klee. 1929 siedelt Max Bill nach Zürich über. Dort ist er fortan als Architekt, Maler, Grafiker und Plastiker und später auch als Produktgestalter tätig. In Bills vielseitigem Schaffen dominiert die Malerei, zunächst mit Landschaften und Bildnissen beginnend, bis sie ab etwa 1931 mit der konsequenten geometrisch-konstruktiven Abstraktion eigenständigen Charakter gewinnt. Mitglied in der Pariser Künstlergruppe "Abstraction-Création" ist Bill von 1932-36. In der Galerie der Künstlergruppe, stellt er 1933 erstmals aus. Freundschaftliche Kontakte zu Hans Arp, Piet Mondrian und Auguste Herbin entwickeln sich bei wiederholten Paris-Aufenthalten. Bill formuliert 1936 die Prinzipien der Konkreten Kunst, als Präzision der von Theo van Doesburg publizierten Ideen. Der Künstler zählt zu den wichtigsten Vertretern dieser Kunstrichtung. Bill arbeitet 1937 an einer Monographie über Le Corbusier und tritt der "Allianz" bei, der Vereinigung moderner Schweizer Künstler. 1944 gründet Bill die Zeitschrift "abstrakt konkret". Bill organisiert eine gleichnamige Ausstellung in der Kunsthalle Basel und erhält einen Lehrauftrag für Formlehre an der Kunstgewerbeschule Zürich. Als geistiger Urheber und Architekt der Hochschule für Gestaltung in Ulm, zudem seit 1952 als Rektor und Leiter der Abteilungen Architektur und Produktform, versucht Bill die Tradition des Dessauer Bauhauses fortzusetzen. 1959 und 1964 nimmt Max Bill an der documenta in Kassel teil. Im Jahr 1964 realisiert Bill als Chefarchitekt den Sektor "Bilden und Gestalten" der schweizerischen Landesausstellung in Lausanne. 1967-74 folgt eine Professur an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Hamburg am Lehrstuhl für Umweltgestaltung. In Düsseldorf errichtet Max Bill 1971 die neue Kunstgalerie Denise René und Hans Mayer. In den 1980er Jahren entstehen mehrere monumentale Skulpturen. Daneben unternimmt Bill Reisen zur Organisation von Retrospektiven zum eigenen Werk in verschiedenen Städten Europas und in Übersee. Seinen Stellenwert für die Entwicklung der modernen Kunst verdeutlichen zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Verbunden ist der Name Max Bill vor allem mit den Begriffen der Konkreten Kunst und der Umweltgestaltung. Bill ist zudem durch seine theoretischen Veröffentlichungen, aus der Schülergeneration des Bauhauses, einer der fruchtbarsten Anreger modern-konkreter Kunst im Nachkriegseuropa geworden.